Glossar

Medizinische Leistungsangebote der Organisationseinheit/Fachabteilung

Hier gibt der Krankenhausstandort an, welche medizinischen Leistungen in dieser Fachabteilung an diesem Standort angeboten werden.

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Mindestmengenregelung

Mindestmengen sind ein Instrument der Qualitätssicherung der medizinischen Versor-gung und werden seit 2004 durch den G-BA für die stationäre Versorgung festgelegt. Sie stellen sicher, dass bei komplizierten und planbaren Eingriffen genügend Behandlungsroutine und Erfahrung vorhanden sind. Genügend medizinisch-handwerkliche Routine und Erfahrung sorgen dafür, dass der operative Eingriff oder die Behandlung sicherer ausgeführt werden und im Fall von Komplikationen adäquat auf diese reagiert werden kann. Mindestmengen sind aber kein direktes Maß für Qualität. Die Erfüllung einer Mindestmenge führt nicht automatisch zu einer hohen Versorgungsqualität. Sie senken aber die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen und Sterblichkeit und erhöhen damit die Patientensicherheit. Dieser Umstand ist inzwischen hinreichend wissenschaftlich belegt.

Bisher wurden für folgende Bereiche Mindestmengen festgelegt

- Lebertransplantation (inkl. Teilleber-Lebendspende)
- Nierentransplantation (inkl. Lebendspende)
- komplexe Eingriffe am Organsystem Ösophagus (Speiseröhre)
- komplexe Eingriffe am Organsystem Pankreas (Bauchspeicheldrüse)
- Stammzelltransplantation
- Kniegelenk-Totalendoprothesen (Knie-TEP)
- koronarchirurgische Eingriffe (derzeit ohne Festlegung einer konkreten Mindestmenge)
- Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht von unter 1250 Gramm.

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Multiresistente Erreger (MRE)

Infektionen durch Bakterien lassen sich meist gut mit Antibiotika behandeln. Einige Bakterien sind jedoch unempfindlich gegenüber vielen Antibiotika. Man spricht in diesem Fall von multiresistenten Erregern – kurz: MRE. Am bekanntesten ist der methicillinresistente Staphylococcusaureus – kurz: MRSA. Bei diesen Erregern wirken die meisten Antibiotika nicht.

Quelle: Gekürzt übernommen: https://www.kbv.de/media/sp/Pat_Info_Multiresistente_Erreger.pdf

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